Katastralgemeinde Heinrichs

Der Ortsname leitet sich vom Personennamen Heinrich ab. 
Die Bezeichnung Heinrichs wurde im Laufe der Geschichte mehrmals geändert. Bis zum Jahre 1918 war die Ortsbezeichnung "Heinreichs an Böhmen", nach dem Ersten Weltkrieg "Heinreichs bei Weitra", während des Zweiten Weltkrieges "Heinreichs bei Gmünd" und seit 1945 "Heinrichs bei Weitra".

Heinrichs entstand im ersten Drittel des 13. Jahrhunderts.
1646 besetzten die Schweden fast das ganze Waldviertel. Aus dieser Zeit stammte eine Rotbuche an der Mandelsteinstraße. Sie wurde "Schwedenbuche" oder "Peckte Buche" genannt. Der Stamm dieser Buche war hohl, ein Erwachsener fand darin Patz. 1898 wurde daneben eine Marienkapelle errichtet. Die Buche stand unter Naturschutz, mußte aber 1998 entfernt werden, da die Stand- und Bruchsicherheit nicht mehr gegeben war. Von der Dorfbevölkerung wurde eine neue Buche eingepflanzt. Einige Teile sind aber von der alten Buche noch erhalten.

Die Sage von der Schwedenbuche:

Zur Zeit des Schwedenkrieges trafen hier ein schwedischer und ein kaiserlicher Soldat zusammen, beide waren die letzten ihrer Truppe. Da die Gegend verwüstet und verlassen war und beide nicht wussten, was sie anfangen sollten, beschlossen sie, sich gegenseitig zu erschießen. Als bei diesem Zweikampf nur einer fiel, befestigte der Überlebende sein Schwert in der Buche und stürzte sich hinein.
Die Kriegskassen, die sie mit sich geführt hatten, sollen in der Nähe vergraben sein und nur in der Geisterstunde kann es gelingen, den Schatz zu heben.
Einige Männer sollen dies auch wirklich versucht haben. Sie stießen auf die Truhen, doch bevor sie den Schatz heben konnten, war die Geisterstunde vorüber. Es gab einen schrecklichen Krach und der Schatz versank nur noch tiefer.
Im Jahre 1762 erbaute Franz Josef Keuffel von Ulberg eine Betkapelle. 1784 wurde Heinrichs zur Pfarre erhoben. Von 1872 bis 1875 wurde eine neugotische Kirche errichtet. Der Pfarrhof befindet sich gegenüber der Kirche und der Friedhof am Ortsende.

Die Rotte Göllitz (Göllitzhof) liegt unterhalb des Mandelsteins, ganz an der tschechischen Grenze und gehört seit 1850 zur Katastralgemeinde Heinrichs.

Die Schule wurde zeitgleich mit der Pfarre errichtet, der Schulbetrieb 1977 eingestellt.

Heinrichs ist ein Blumenschmuckdorf und war schon einigemale Viertelssieger und zweimal Landessieger.


 

Sportmöglichkeiten

Kinderspielplatz
Beachvolleyballplatz
Kinder u. Familien Erlebnis - Rundwanderweg mit interessanten Steinformationen, wie z.B.: Doppelwackelstein, Rutschstein

Vereine

Freiwillige Feuerwehr Heinrichs
Dorferneuerungsverein Grenzland Heinrichs
Trachtenmusikkapelle Heinrichs
BKC (1. Bierkrüglerclub) Heinrichs
Abwassergenossenschaft Heinrichs
Karte Katastralgemeinde Heinrichs


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