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Unserfrau-Altweitra:
Vom Energievorbild zum Vorreiter

2. Juli 2019

Foto (v.l.n.r.): EB Andreas Decker, EBNÖ-Beraterin Ing. Verena Häusler, AL Andreas Leitner.

Für ihr besonderes Engagement im Bereich der Energieeffizienz wurde die Gemeinde Unserfrau-Altweitra vergangenes Jahr als Energie-Vorbildgemeinde ausgezeichnet. 

Eine eigene, auf Initiative von LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf ins Leben gerufene Serviceoffensive soll Niederösterreichs Vorbildgemeinden beim Umsetzen weiterer Maßnahmen zur Energieeinsparung unterstützen.

 
„Als erstes Bundesland mit einem Ölkesselverbot für Neubauten und mit Strom aus 100 Prozent erneuerbarer Energie haben wir schon einiges geschafft. Jetzt setzen wir auf die Vorbildfunktion unserer Gemeinden. Als starke Partner im ländlichen Raum sind die Vorbildgemeinden im Energiebereich absolute Vorreiter. Das soll auch so bleiben, deshalb haben wir ein spezielles Unterstützungspaket für sie geschnürt“, so LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf. 

Speziell auf die Bedürfnisse von Vorbildgemeinden ausgerichtet, wurde eine neue Förderung zur Optimierung von Heizungsanlagen bzw. zum Heizungspumpentausch in gemeindeeigenen Gebäuden ins Leben gerufen, bei der Niederösterreichs Gemeinden bis zu 5.000 Euro erhalten. „Damit diese Einsparpotenziale auch genützt werden, erhalten alle 210 Energie VORBILD-Gemeinden 2019 eine Fachexpertin bzw. einen Fachexperten der Energieberatung NÖ bereitgestellt. Diese sollen in den Gemeinden konkrete Maßnahmen zur Energieeinsparung aufzeigen, die wirtschaftlich sind und mit geringen Investitionen umgesetzt werden können“, beschreibt Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ, den Schwerpunkt der Serviceoffensive. 

Ing. Verena Häusler von der Energieberatung NÖ hat verschiedene Gebäude und Anlagen der Gemeinde auf Energieeinsparungen hin angeschaut. Sie konnte dabei positiv feststellen, dass bereits   fast alle Gemeindegebäude schon mit erneuerbaren Energieträgern beheizt werden und auch eine Photovoltaikanlage in Betrieb ist. Sie schlägt daher vor, auch für den Bauhof, der noch mit fossilen Energieträgern beheizt wird, die Umstellung auf Pellets zu prüfen. Sie geht davon aus, dass sich diese Maßnahmen mittelfristig für die Gemeinde rechnen kann, jedenfalls ist sie ein wichtiger Schritt zur Energiewende. „In den letzten Jahren haben wir sehr viel Energie in den Aufbau einer funktionierenden Energiebuchhaltung gelegt. Jetzt gehen wird daran Schritt für Schritt die Energieeffizienz zu erhöhen. Dadurch leisten wir nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern senken auch nachhaltig die laufenden Betriebskosten“, zeigen sich Energiebeauftragter Andreas Decker und Amtsleiter Andreas Leitner von der Serviceoffensive der Energie- und Umweltagentur NÖ begeistert.  


Für JournalistInnenrückfragen: 

Energie- und Umweltagentur NÖ 

Pressesprecher Philipp Hebenstreit
Mobil +43 676 83 688 569
philipp.hebenstreit@enu.at
www.enu.at 

 

 


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